Praxisschwerpunkte der Hausarztpraxis Christine Weichold

Praxisschwerpunkte

Unsere Praxis zeichnet sich durch ein breites Spektrum an präventiven, diagnostischen und therapeutischen Leistungen aus.

Besonders intensiv widmen wir uns nachfolgenden Schwerpunkten, zu denen wir auf Grund langjähriger praktischer Erfahrungen sowie spezieller Fort- und Weiterbildungen umfassende Kenntnisse haben:

 

Vorsorge (Präventionsmedizin)

Während sich die moderne kurative Medizin überwiegend mit der Diagnostik und Therapie von Krankheiten befasst, beschäftigt sich die Präventionsmedizin mit der Erhaltung und Steigerung der körperlichen und geistigen Gesundheit.

Dazu gehören Empfehlungen für einen gesunden Lebensstil, Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten sowie Maßnahmen zur Gesundheitsverbesserung bei bestehenden Erkrankungen.

Folgende präventionsmedizinische Leistungen bieten wir Ihnen in unserer Praxis an:
  • Impfungen
  • Vorsorgeuntersuchungen
  • Gesundheitsberatung
  • Ernährungsberatung
  • Sportberatung

Nutzen Sie unser breites Angebot zur Erhaltung und Steigerung Ihrer Gesundheit und Ihres Wohlbefindens.

Gerne beraten wir Sie, welche unserer Leistungen speziell für Sie empfehlenswert sind.

Burnout/ Stress/ Erschöpfung

Wer ständig erschöpft und müde ist, fühlt sich den Anforderungen des Alltags nicht gewachsen und verliert das Interesse an Hobbys und sozialen Kontakten. Eine der häufigsten Ursache der Erschöpfung ist Stress.

Oft kommt es zu körperlichen Begleiterscheinungen wie
  • Schwarzwerden vor den Augen beim Aufstehen
  • Neigung zu Schweißausbrüchen und kalten Händen
  • Wetterfühligkeit sowie beschleunigtem Pulsschlag.

Häufig treten auch Leistungs- und Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen, Überforderungsgefühl, Antriebslosigkeit und Freudlosigkeit auf. Sehr oft besteht auch eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionskrankheiten.

Hält der Stress bzw. die daraus resultierenden Beschwerden länger an, kann ein Burnout entstehen.

„Burnout" kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „Ausgebranntsein".

Das Burnout-Syndrom ist ein Zustand, der durch emotionale Erschöpfung, verminderte Leistungsfähigkeit und Depersonalisation – „Entpersönlichung" – gekennzeichnet ist.

Das Burnout-Syndrom betrifft meist Menschen, die mit anderen Menschen zusammenarbeiten und sehr hohe Ansprüche an ihre Arbeit haben. Vor allem Frauen mit Familie belasten sich häufig über den Punkt körperlicher und seelischer Erschöpfung hinaus.

Die eigenen idealistischen Vorstellungen von der Arbeit entsprechen nicht der Realität, es werden zu hohe Ansprüche an sich selbst gestellt, die Folgen sind Desillusionierung, Frustration und Apathie (Leidenschaftslosigkeit).

Dem Burnout-Syndrom geht zumeist eine hohe Eigenmotivation und Erwartungshaltung voraus. Große Ziele, Hoffnungen und Erwartungen werden jedoch durch die Realität getrübt.

Die Folgen sind Resignation und Frustration. Auch Probleme im privaten Umfeld können die Entstehung eines Burnout-Syndroms begünstigen.

In unserer Erschöpfungs-Sprechstunde analysieren wir die Ursache(n) Ihrer Erschöpfung und ermitteln die für Sie geeigneten präventiven bzw. therapeutischen Verfahren.

Bluthochdruck


Eine Hypertonie (Bluthochdruck) liegt vor, wenn der Blutdruck dauerhaft auf Werte von mehr als 140 mmHg systolisch und/oder mehr als 90 mmHg diastolisch erhöht ist.

20-25% der Bevölkerung leiden unter Hypertonie, wobei viele Betroffene gar nichts von ihrer Erkrankung wissen und somit unbehandelt sind.

In 95% der Fälle liegt eine primäre Hypertonie vor, d.h. die Ursache der Hypertonie ist nicht bekannt.

Folgende Lebensstilfaktoren beeinflussen einen Bluthochdruck:
  • Bewegung und Sport
  • Ernährung
  • Genussmittelkonsum (Alkohol, Kaffee, Tabak)
  • Umweltfaktoren und Stress
  • Übergewicht

Die Hypertonie begünstigt die Arteriosklerose und ist der Hauptrisikofaktor für Schlaganfall.

Im Folgenden die wichtigsten Erkrankungen, die durch eine Hypertonie mit bedingt sein können:
  • Apoplex (Schlaganfall)
  • Arterienverkalkung (Atherosklerose, Arteriosklerose)
  • Aussackung der Hauptschlagader (Aortenaneurysma)
  • Durchblutungsstörungen des Gehirns (Zerebrale Durchblutungsstörungen)
  • Herzinfarkt (Myokardinfarkt)
  • Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
  • Niereninsuffizienz (Nierenversagen)
  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit
  • Schäden des Gehirns aufgrund der Hypertonie (Hypertensive Enzephalopathie)
  • Tinnitus
  • Veränderungen der Netzhaut, die zu Sehstörungen führen (Retinopathie)
  • Vergrößerung der linken Herzkammer (Linksherzhypertrophie)

Wir beraten Sie gerne über diagnostische und therapeutische Verfahren und vor allem über die Möglichkeit dieser Erkrankung und den Folgeerkrankungen vorzubeugen.

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf folgender Homepage: http://www.hochdruckliga.de/

Fettstoffwechselstörung

Hyperlipoproteinämien bezeichnen Krankheiten, bei denen die Blutfette in der Nüchtern-Blutuntersuchung erhöht sind.

Die Blutfette sind immer an sogenannte Lipoproteine – Verbindungen aus Eiweißen und Fetten – gebunden, da sie im Blut nicht löslich sind.
Nüchtern bedeutet in dem Zusammenhang, dass die Blutentnahme mindestens acht Stunden nach der letzten Mahlzeit durchgeführt wurde.

Nähere Infomrationen erhalten SIe unter: http:www.lipid-liga.de

Diabetes mellitus Typ II

Diabetes mellitus Typ II ist eine endokrine Störung der Bauchspeicheldrüse (Pankreas).

Endokrin bedeutet, dass die Bauchspeicheldrüse die von ihr produzierten Hormone ins Blut abgibt, die dann zu ihren Zielorten geleitet werden.

Bei Diabetes mellitus ist der Glucosestoffwechsel gestört und dadurch die Blutzuckerwerte erhöht (Hyperglykämie)

Es handelt sich dabei um eine Störung, bei der Insulin zwar vorhanden ist, an seinem Zielort, den Zellmembranen, aber nicht richtig wirken kann (Insulinresistenz).
Symptome und Beschwerden
  • Polyurie – vermehrtes Wasserlassen
  • Starker Durst, bedingt durch den Wasserverlust
  • Abgeschlagenheit
  • Appetitlosigkeit
  • Gewichtsverlust
  • Heißhungerattacken
  • Müdigkeit und Leistungsschwäche
  • Sehstörungen
  • Azetongeruch – Geruch von Nagellackentferner

Die Entstehung des Diabetes mellitus verläuft am Anfang symptomarm (ca. 4-7 Jahre).

Diabetes mellitus und Übergewicht führen zu einem erhöhten Risiko für Atherosklerose, Bluthochdruck und Koronarer Herzkrankheit mit der möglichen Folge eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls.

Der Diabetes mellitus Typ II tritt im Regelfall gemeinsam mit Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck und Übergewicht (Metabolisches Syndrom) auf.

Gerne beraten wir Sie über diagnostische und therapeutische Möglichkeiten und vor allem über Möglichkeiten dieser Erkrankung vorzubeugen.

Depressionen

Die Depression ist eine Erkrankung, die die Gefühlsseite des Seelenlebens betrifft und sich individuell unterschiedlich äußern kann.

Folgende Symptome und Beschwerden können auf eine Depression hinweisen
  • Schnelle Ermüdung
  • Kraftlosigkeit / Antriebslosigkeit
  • Schlafstörungen
  • Schwindel
  • Morgendliches Tief
  • Kopfschmerzen
  • Traurigkeit, Suizidalität
  • Angst und Panikzustände

Es gibt zahlreiche Klassifikationen beziehungsweise Einteilungen der Depression.
Sie werden unterteilt in
  • Psychogene Depressionen – neurotische oder reaktive depressive Erkrankungen
  • Endogene Depressionen – dispositionell, das heißt anlagebedingt
  • Somatogene Depressionen – organisch, körperlich, oder durch andere Grunderkrankungen bedingt

Eine weitere Klassifikation basiert auf der angenommenen Ursache der Depression
  • Primäre Depression – eine Depression, die keine offensichtlichen körperlichen oder psychologischen Ursachen hat
  • Sekundäre Depression – eine Depression, die durch ein Problem verursacht wird

Nach Schweregrad werden Depressionen unterteilt in
  • Leichte Depressionen – einige nicht allzu stark ausgeprägte Symptome, die gut zu behandeln und im Regelfall schnell zu bewältigen sind.
  • Mittelschwere Depressionen – breites Spektrum an Symptomen, im Regelfall verbunden mit Problemen bei der Bewältigung des privaten Alltags beziehungsweise des Berufslebens.
  • Schwere Depressionen – die alltäglichen Lebenssituationen sind nicht zu bewältigen und werden häufig von Selbstmordgedanken begleitet

Die Behandlung mittelschwerer, schwerer und rezidivierender Depressionen sollte immer langfristig bzw. lebensbegleitend durch einen Nervenarzt erfolgen.

Ein Sonderfall der Depression ist die Winterdepression, auch saisonal abhängige Depression (SAD) genannt. Sie beginnt in der dunklen Jahreszeit und endet in den Frühjahrsmonaten.

Von einer Altersdepression spricht man, wenn ein Mensch nach dem 60. Lebensjahr erstmals depressiv erkrankt. Die Geronto-Psychiatrie geht jedoch heute davon aus, dass es eine spezielle Altersdepression nicht gibt. Im Alter kommen alle Arten von depressiven Syndromen vor. Daher ist es besser von Depression im Alter zu sprechen.

Die Depression ist eine der häufigsten Erkrankungen des Hirnstoffwechsels.

Allein in Deutschland erkranken ca. 20 % aller Bürger einmal in ihrem Leben an einer Depression. Vorwiegend ist das weibliche Geschlecht mit ca. 25 % betroffen. Bei den Männer beträgt der Anteil ca. 10 %.

Man geht davon aus, dass circa die Hälfte aller Depressionen nicht erkannt wird und somit unbehandelt bleibt.

Gerne beraten wir Sie über diagnostische und therapeutische Möglichkeiten und vor allem über Möglichkeiten dieser Erkrankung vorzubeugen.

Arthrose

Die Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung und geht mit einer Abnutzung des Gelenkknorpels einher.

Normalerweise schützt der Knorpel zusammen mit der Gelenkschmiere unsere Gelenke und dient so als Stoßdämpfer.

Durch eine Arthrose kann diese Funktion nicht mehr gewährleistet werden. Durch mechanische Überbeanspruchung der Gelenke kommt es in der Folge zu Entzündung und schließlich bei fortgeschrittener Arthrose auch zu knöchernen Umbauvorgängen, die zurGelenkverformung führen.

Etwa 2/3 der Deutschen leiden an Arthrose.

Die Arthrose stellt meist eine generalisierte Erkrankung dar, d.h. dass mehrere Gelenke betroffen sind.

In abnehmenden Häufigkeit sind Knie-, Wirbelsäulen-,Hüft-, Schulter- und Fingergelenke betroffen.

Gerne beraten wir Sie über diagnostische und therapeutische Möglichkeiten und vor allem über Möglichkeiten dieser Erkrankung vorzubeugen.

Chronische Schmerzen

Schmerzen stellen eine komplexe subjektive Sinneswahrnehmung dar, die als akutes Geschehen den Charakter eines Warn- und Leitsignals aufweist.

Schmerzen werden in folgende Formen unterteilt:
  • akuter Schmerz – der akute Schmerz hat eine Warnfunktion (Gewebeschäden)
  • chronischer unbeeinflussbarer Schmerz ‒ Schmerz, der länger als sechs Monate oder immer wieder auftritt
  • sonstiger chronischer Schmerz
  • Schmerz, nicht näher bezeichnet