Leistungsspektrum der Hausarztpraxis Christine Weichold

Unser Leistungsspektrum

    Wir bieten Ihnen das gesamte Spektrum der Inneren Medizin.

    Prävention

    Gesundheits-Check ab dem 35. Lebensjahr

    Der Gesundheits-Check ist eine Untersuchung zur Früherkennung von Krankheiten bei Frauen und Männern ab dem 35. Lebensjahr.

    Untersuchungsumfang:
    • Anamnese
    • Körperliche Untersuchung (inkl. Blutdruckmessung)
    • Labordiagnostik (Cholesterin-, Blutzucker-, Urin-Test)
    • Beratung

    Eine ganzheitliche Erfassung und Beurteilung Ihrer Gesundheit unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Lebensgewohnheiten und Risikofaktoren bietet Ihnen unsereGesundheitsberatung.

    Schutzimpfungen gemäß STIKO

    für Erwachsene
    In Deutschland werden für Erwachsene derzeit folgende Impfungen durch die Ständige Impfkommission (STIKO) empfohlen:
    • FSME für Zeckenexponierte in FSME-Risikogebieten (u.a. ganz Baden-Württemberg)
    • Hepatitis B bis 18 Jahre und A (infektiöse Gelbsucht) für chronisch Kranke
    • HPV Impfung für Mädchen von 12-18 Jahre
    • Influenza (Virusgrippe) generell für alle (jährliche Impfung)
    • Keuchhusten für alle mit Kontakt zu Neugeborenen und Säuglingen (Eltern, Großeltern)
    • Meningokokken (bakterielle Hirnhautentzündung) bis 18 Jahre
    • Pneumokokken (Erreger einer Lungenentzündung) für alle über 60 Jahren und für chronisch Kranke
    • Polio (Kinderlähmung) generell für alle (Auffrischung bis zum Erreichen von 4 Impfungen)
    • Tetanus und Diphtherie generell für alle (Auffrischung alle 10 Jahre)
    • Windpocken für alle Frauen mit Kinderwunsch
    Öffentlich empfohlene Schutzimpfungen werden von den gesetzlichen Kassen bezahlt.


    für Kinder
    Regelimpfungen für Säuglinge, Kinder und Jugendliche sind jene Impfungen, die ein Kind nach den Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Institutes (STIKO) routinemäßig erhalten sollte.

    Zum Aufbau eines frühen Schutzes gegen die Erkrankungen sollten die meisten empfohlenen Impfungen bereits ab dem dritten Lebensmonat begonnen werden.

    Nach der derzeitig gültigen Empfehlung der STIKO sollten alle Kinder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr eine abgeschlossene Grundimmunisierung haben gegen:
    • Diphtherie (Krupp)
    • Haemophilus influenza Typ b – Bakterium, welches häufig Meningitis (Hirnhautentzündung) und Epiglottitis (Kehlkopfentzündung) verursacht
    • Hepatitis B (Leberentzündung)
    • HP-Virus (Humanes Papilloma-Virus) – verursacht unter anderem das Cervix-Karzinom (Gebärmutterhalskrebs)
    • Meningokokken – Bakterium, welches häufig zu Meningitis (Hirnhautentzündung) und anderen schweren Infektionen führt
    • Pertussis (Keuchhusten)
    • Pneumokokken – Bakterium, welches häufig zur Pneumonie (Lungenentzündung), Meningitis (Hirnhautentzündung) und Infektionen von Augen und Ohren führt
    • Poliomyelitis (Kinderlähmung)
    • Tetanus (Wundstarrkrampf)
    • Varizellen (Windpocken)
    • Masern, Mumps und Röteln
    Heute gibt es die Möglichkeit der Durchführung von Kombinationsimpfungen, so dass Kinder mit relativ wenigen Impfungen effektiv gegen die Infektionserkrankungen geschützt sind.

    Die Regelimpfungen für Säuglinge, Kinder und Jugendliche werden zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet.

    Daneben gibt es eine Reihe von Impfungen, die bei Auslandsreisen notwendig sind. Gerne beraten wir Sie im Rahmen unserer Reisemedizinischen Beratung.

    Ihr Nutzen
    Durch die empfohlenen Impfungen im Kindes- und Jugendalter wird das Abwehrsystem gegenüber den eindringenden Infektionserregern aktiviert und die geimpfte Person wird so vor der Erkrankung geschützt.


    HPV bis zum 17. Lebensjahr
    Das HP-Virus (Humanes Papilloma-Virus) ist verantwortlich für Infektionen der Haut beziehungsweise Schleimhaut.

    Daneben ist erwiesen, dass das Virus, vor allem die Hochrisikotypen 16 und 18 des HP-Virus, ein wichtiger Faktor bei der Entstehung des Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinoms) und von Genitalwarzen (Condylomata acuminata) sind.

    Eine Impfung ist seit kurzem gegen die beiden Hochrisikotypen möglich.

    Die Impfung besteht aus drei Dosen, die jeweils zum Zeitpunkt 0, dann zwei und sechs Monate später intramuskulär – in den Muskel – verabreicht werden. Wie lange der Impfschutz anhält, ist noch nicht eindeutig geklärt, fünf Jahre gelten jedoch als sicher.

    Wer und wann sollte geimpft werden?
    • Die Impfung wird bei Mädchen zwischen dem neunten und 15. Lebensjahr durchgeführt, bestenfalls vor dem ersten Geschlechtsverkehr, um eine Infektion mit den Erregern zu vermeiden.
    • Weiterhin können auch Jungen, die sich im gleichen Alter befinden, geimpft werden, um eine Übertragung der Viren zu vermeiden.
    • Junge Frauen bis zum 25. Lebensjahr sollten ebenfalls vor dem ersten Geschlechtsverkehr geimpft sein. Bei Mädchen über 17 Jahre ist die Impfung jedoch noch keine Kassenleistung.
    • Lebenspartner von Personen mit Genitalwarzen
    • Personen mit sexuell-übertragbaren Erkrankungen wie beispielsweise HIV
    • Frauen nach einer überstandenen Infektion mit dem HP-Virus, um eine Reinfektion zu vermeiden.

    Wer sollte nicht geimpft werden?
    • Personen, die gerade eine Infektionskrankheit wie beispielsweise Influenza – Grippe – durchmachen

    Nebenwirkungen/ Impfreaktionen
    • Bisher sind keine Nebenwirkungen bekannt

    Trotz der Impfung sollte auf eine regelmäßige Krebsvorsorge durch den Frauenarzt nicht verzichtet werden, da die Impfung keinen vollständigen Schutz gegen das Zervixkarzinom erzeugen kann.

    Jugendarbeitschutz-Untersuchung

    Die Jugendarbeitsschutz-Untersuchung wird vor dem Ausbildungsbeginn durchgeführt, wenn der Auszubildende das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

    Sie dient zur Früherkennung von Gesundheitsrisiken im körperlichen und psychosozialen Bereich und dem Erkennen von Berufsrisiken.

    Bei Auszubildenden, die nach dem 1. Lehrjahr das 18.Lebensjahr noch nicht erreicht haben, findet eine 2. Untersuchung statt.

    Untersuchungsumfang:
    • Anamnese: Impfstatus, familiäre Situation, seelische und körperliche Entwicklung
    • Körperliche Untersuchung

    Jugendgesundheits-Untersuchung J1

    Die Jugendgesundheits-Untersuchung wird zwischen dem 12. und 14. Lebensjahr durchgeführt.

    Sie dient zur Früherkennung von Gesundheitsrisiken im körperlichen und psychosozialen Bereich.

    Untersuchungsumfang:
    • Anamnese: Impfstatus, familiäre Situation, seelische und körperliche Entwicklung
    • Allgemeine körperliche Untersuchung

    Kindervorsorge-Untersuchung

    Bei den Kindervorsorgeuntersuchungen handelt es sich um ein diagnostisches Verfahren zur Überprüfung sowohl des körperlichen als auch des mentalen Zustandes des Kindes. Dabei soll bestimmt werden, ob der Entwicklungszustand altersgerecht und als angemessen beurteilt werden kann.

    Während die Kindervorsorgeuntersuchungen U1 und U2 meist in der Regel noch im Krankenhaus stattfinden, werden die U3 bis U 11 in den meisten Fällen von Kinder- und Jugendmedizinern sowie Allgemeinmedizinern (Hausärzten) durchgeführt, sodass eine hohe fachliche Kompetenz bei der Untersuchung der Kinder und Jugendlichen gewährleistet werden kann.

    Ziel dieser Vorsorgeuntersuchungen ist die frühe Erkennung einer möglichen Störung, sodass das Risiko einer Verschlimmerung der vorliegenden Störung und die Wahrscheinlichkeit für weitere Folgeschäden gesenkt werden kann. Beim Vorliegen einer körperlichen oder mentalen Störung des Kindes besteht so die Möglichkeit des schnellen therapeutischen Eingreifens auf Seiten des Arztes.

    Neben der Überprüfung des geistigen und körperlichen Zustandes lässt sich auch bei einer Kindervorsorgeuntersuchung eine Beurteilung einer vorliegenden Vernachlässigung oder Misshandlung des Kindes machen. Des Weiteren gehört es zu den Aufgaben des behandelnden Arztes, die Teilnahme an einer Kindervorsorgeuntersuchung im Kinderuntersuchungsheft zu dokumentieren.

    Darmkrebsfrüherkennung

    Hämoccult-Test
    Bei diesem Test müssen jeweils 2 kleine, vom Patienten zu Hause an 3 aufeinanderfolgenden Stuhlgängen gewonnene Stuhlproben, auf mit Guajak-Harz imprägnierte Filterpapiere aufgetragen werden. Nach Rückgabe werden sie vom Praxispersonal mit Wasserstoffperoxid-Lösung betropft. Bei Blaufärbung mindestens eines der Testfelder kann von der Anwesenheit von Blut im Stuhl ausgegangen werden.

    In diesem Fall sollte immer eine endoskopische Untersuchung (Magen-Darmspiegelung) zur genaueren Abklärung erfolgen.

    Durch wiederholte Durchführung in regelmäßigen Abständen lassen sich ca. 90% der Darmtumoren entdecken und die Sterblichkeitsrate an Darmkrebs (kolorektales Karzinom) um ca. 20% senken.

    Nachfolgende Faktoren können das Testergebnis verfälschen:
    • Zahnfleisch-, Nasen- und Hämorrhoiden-Blutungen oder Fleisch-Konsum - falsch-positive Ergebnisse
    • Einnahme von Ascorbinsäure (enthalten in Vitamin C-Tabletten/Kapseln, schwarze Johannisbeeren, rohe Paprika, roher Weißkohl, Kiwis, Zitrusfrüchte, Erdbeeren, Leber, Petersilie, Kohl, Hagebutten und Sanddorn) - falsch-negative Ergebnisse

    Beratung für Patienten ab 55. Lebensjahr
    Die Koloskopie ist eine Untersuchung des Dickdarms (Kolon) mit einem Spezialendoskop (Koloskop).

    Die Koloskopie dient der frühzeitigen Erkennung krankhafter Veränderungen im unteren Gastrointestinaltrakt und wird bei verschiedenen Indikationen empfohlen.

    Dieses ist ein dünnes, flexibles, schlauchförmiges Instrument mit integrierter Lichtquelle.

    Die Koloskopie dient der frühzeitigen Erkennung pathologischer (krankhafter) Veränderungen der Darmschleimhaut (z. B. Polypen, Adenomen).

    Das Verfahren
    Die Koloskopie ist ein Diagnostik- und Behandlungsverfahren gleichermaßen.

    Um den gesamten Dickdarm (Kolon) sehen und beurteilen zu können, werden spezielle Endoskope mit Licht-, Optik- und Arbeitskanälen verwendet.

    Die Spitze dieser biegsamen Schläuche lässt sich in alle Richtungen abwinkeln, so dass fast alle Bereiche eingesehen werden können.

    Ein wichtiger Vorteil dieser Methode ist, dass der Untersucher bei verdächtigen Arealen sofort Proben entnehmen kann, die dann mikroskopisch genauer untersucht werden können.

    Die Untersuchung wird ambulant in Narkose durchgeführt.

    Die Koloskopie sollte durchgeführt werden bei:
    • Bauchbeschwerden
    • Verdauungsstörungen (z.B. Durchfall)
    • Blut im Stuhl
    • Gewichtsverlust unklarer Herkunft
    • Suspekte radiologische Befunde

    Die Koloskopie ermöglicht den Nachweis von:
    • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen
    • Störung der Nahrungsverwertung (Malabsorption)
    • Divertikulitis – als Divertikulose bezeichnet man Ausstülpungen der Darmwand. Entzünden sich diese Ausstülpungen, spricht man von Divertikulitis
    • Dickdarmpolypen/-adenome, inkl. Polypenentfernung (Polypektomie)
    • Tumoren (Kolonkarzinom; kolorektale Karzinome)
    • Fremdkörpernachweis

    Ihr Nutzen
    Die Koloskopie ermöglicht die frühzeitige Erkennung krankhafter Veränderungen im unteren Gastrointestinaltrakt, so dass eine Therapie rechtzeitig durchgeführt werden kann.